der Februar steht traditionell im
Zeichen der Friedenskonferenz. In diesem Jahr bestimmen die
Themen Wehrpflicht und Boykott die Abendveranstaltungen. In
den Workshops wird es einen zum Thema Rüstungsexporte geben,
der von Harald Hellstern von pax christi Stuttgart angeboten
wird. Zu den Veranstaltungen der Friedenskonferenz zählt
ein Friedensgebet zur Sicherheitskonferenz in der Bürgersaal
Unterkirche, Neuhauser Str. 14, geben, an dem sich pax
christi am 14. 2. von 16:00 - 17:00 Uhr einbringt.
Abgeschlossen wird die Friedenskonferenz mit dem
Friedensgebet der Religionen unter dem Titel „Mitten im
Krieg den Frieden vorbereiten“ am 15.2. 18:00 Uhr im
Hansa-Haus, Brienner Str. 39, Rückgebäude.
Daneben treffen wir uns am Samstag darauf (21.2.) zu unserer
jährlichen Diözesanversammlung. Neben den Informationen aus
dem Vorstand und den Regularien wird es am Vormittag einen
Informationsvortrag von Dr. Richard Bösch, pax christi
Stuttgart, zum Thema der Beratung zur Gewissensentscheidung
bei Kriegsdienstverweigerung geben. Gerade mit der
Verschickung der ersten Erfassungsbögen zum neuen Wehrdienst
an Jugendliche ist das Thema wieder äußerst aktuell.
Vielleicht habt Ihr ja Bekannte, die aktuell eine
Entscheidung für oder gegen einen Wehrdienst treffen müssen.
Bringt sie mit nach Gilching.
In der ganzen Kriegstreiberei eines US-Präsidenten lädt
Stephen Colbert Maria Stephan zu seiner "Late Show" ein und
spricht mit ihr über gewaltfreien Widerstand
(1)
(2).
Auch so etwas ist heute in den USA noch möglich. Bei uns war
sie schon einmal auf einer Delegiertenversammlung. Ich habe
sie zuletzt bei der Gründung des
Instituts für Gewaltfreiheit in Rom getroffen.
Ihr/Euer Martin Pilgram, Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising
10. Februar
2026, 18:00 Uhr Friedensgottesdienst
Pax
christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der
Krypta von St. Bonifaz. Im Februar wird Reinhard
Haubenthaler den Gottesdienst mit uns feiern. Nach dem Gottesdienst
treffen wir uns im Pfarrzentrum von St. Bonifaz. (mehr)
Ort: St. Bonifaz, Krypta,
München, Karlstr. 34
13.-15.
Februar 2026 Gegen den Strom der
Gewalt Münchner Friedenskonferenz
13.
Februar 2026, 19:00 – 22:00 Uhr
„I Refuse!“ – Weltweiter Widerstand gegen den Krieg
14. Februar
2026
10:00 – 12:00 Workshops
13:00 – 15:00 Demo, Treffpunkt für die TN an der
Protestkette: Ab 13:30 am Stachus, Info - Tisch vor dem
Karlstor links
16:00 – 17:00 Beten für den Frieden, Bürgersaal Unterkirche,
Neuhauser Str. 14
19:00 - 22:00 Zeit zu reden: Sanktionen und Boykotte als
Mittel von Politik und Zivilgesellschaft
15.Februar
2026 11:00-13:00 Matinee mit Fabian Scheidler
16:00 Uhr Nachbereitung Sicherheitskonferenz durch
MSKv-Beobachter, Hansa-Haus, Brienner Str. 39, Rückgebäude
18:00 Uhr Friedensgebet der Religionen, Hansa-Haus,
Brienner Str. 39, Rückgebäude
Ort: Salesianum, St.
Wolfgang Platz 11, 81669 München
21. Februar
2026, 9:30 - 17:00 Uhr Wehrpflicht - Dienen oder
Verweigern? Pax christi Diözesanversammlung
Die
Diözesanversammlung 2026 findet am 21. Februar 2026 im
Vitussaaal der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian,
Gilching, statt. Wir werden dort das Thema Wehrpflicht mit
Dr. Richard Bösch aufgreifen. Vorläufiger Ablauf der
Diözesanversammlung: (mehr)
09:30 Ankommen – Kennenlernen – Stehkaffee
10:00 thematischer Teil, Mittagessen, Formalia
16:30 Gottesdienst
Ort: St. Sebastian,
82205 Gilching, Hochstift-Freising-Platz 21
Von der S8 Haltestelle Gilching-Argelsried kann der
Tagungsraum in 10 Minuten zu Fuß erreicht werden.
Vorschau
Völkerrecht statt Faustrecht –
Gemeinsam für Frieden und
Gerechtigkeit!
Die
Christen werden den Ostermarsch
wieder mit einem ökumenischen
Gottesdienst eröffnen. (mehr)
Ort: Marienplatz
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03. Februar 2026 19:00 Uhr Die Wiederentdeckung der
jüdischen Geschwister 60 Jahre katholische und evangelische Lernprozesse
im christlich-jüdischen Dialog
Die
Haltung der christlichen Kirchen zum Judentum war
jahrhundertelang von Abgrenzung und Abwertung, in späteren
Zeiten auch von Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung
gekennzeichnet. Erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil
vor 60 Jahren hat die katholische Kirche das Judentum wieder
als eigene Wurzel entdeckt und gewürdigt und einen Dialog
mit den jüdischen Geschwistern begonnen. Ähnliche
Entwicklungen gab es in den evangelischen Kirchen.
Der Abend will im Dialog auch mit einer jüdischen
Perspektive die Erfolge dieses Lernprozesses rekapitulieren
sowie kritisch nach aktuellen Schwierigkeiten und den
Aufgaben für die Zukunft fragen. (mehr)
Michaela Rychla hat
Geschichtswissenschaften und jüdische Disziplinen studiert
und ist Lehrerin für jüdische Religion. Seit 1988 engagiert
sie sich im christlich-jüdischen Dialog, seit 2006 auch im
Trialog mit Muslimen. Dr. Klaus Müller ist Pfarrer in der
badischen Landeskirche und Bereichsleiter für
Interreligiöses Gespräch im Evangelischen Oberkirchenrat
Karlsruhe und Landeskirchlicher Beauftragter für das
christlich-jüdische Gespräch. Seit 2015 hat Dr. Müller
außerdem den Vorsitz der Konferenz Landeskirchlicher
Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK) der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD) inne. Dr. Andreas Renz ist Leiter des
Fachbereichs Dialog der Religionen im Erzbischöflichen
Ordinariat München, Lehrbeauftragter an der LMU München,
Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zum interreligiösen
Dialog sowie katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für
christlich-jüdische Zusammenarbeit München.
Moderation: Pfarrer Dr. Rainer Oechslen
(ehemals Landesbeauftragter der evangelisch-lutherischen
Kirche in Bayern für Interreligiösen Dialog und Islamfragen)
Ort: Aula des
Gymnasiums Seligenthal, LandshutBismarckplatz 1484034
Landshut
04. Februar 2026, 19:00 Uhr Interreligiöse
Friedensmeditationen
Gemeinsam
schweigen und meditieren für Frieden und Versöhnung
Mit Impulsen aus Buddhismus, Hinduismus, Sufismus,
Christentum…
05. Februar 2026, 19:00 Uhr Zerstörungslust Warum der selbstgewählte Faschismus so viel Zuspruch
erfährt
Woher
diese Lust an der Zerstörung? Und warum folgen so Viele den
libertären Autoritären in den selbstgewählten Faschismus?
Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Forschungen
entwickeln Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey in ihrem
jüngsten Buch eine Erklärung: Im Kern richtet sich diese
Revolte gegen die Blockade liberaler Gesellschaften, die
ihre Versprechen auf Aufstieg und Emanzipation nicht mehr
einlösen. In diesem Sinne geht es Trump, Musk, Weidel und
ihren Anhänger*innen um die Zerstörung der Welt als letzten,
verzweifelten Versuch, sich davor zu retten, von ihr
zermalmt zu werden. (mehr)
Prof. Dr. Oliver Nachtwey
hat den Lehrstuhl für Sozialstrukturanalyse am Fachbereich
Soziologie der Universität Basel inne. Für sein Buch "Die
Abstiegsgesellschaft" wurde er 2017 mit dem
Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik
ausgezeichnet.
Der
Lateinamerika-Arbeitskreis des
Nord Süd Forum München
organisiert anlässlich der
Entführung eines immerhin
amtierenden Präsidenten eine
Gesprächsrunde. Kurze
Einstiegsbeiträge (Podium)
sollen klären, welche Fakten wir
kennen, welche Feststellungen
unstrittig sind, wie andere
lateinamerikanische Länder
reagieren und worum es außer Öl
noch geht. Wie sollten Europa
und Deutschland auf die
Verletzungen internationalen
Rechts durch die USA reagieren
und ergeben sich aus den
aktuellen Vorfällen neue
Überlegungen für die politische
Solidaritätsarbeit? Ein Abend
für den Gedankenaustausch. (mehr)
Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80 · 80336
München
8. Februar
2026, 14:00 Uhr Demonstration „Demokratisch. Vereint.
Kämpfen.“
Wir
zeigen, dass wir in unserer Demokratie zusammenstehen.
Für alle Menschen, die unsere Demokratie mittragen. Egal
welcher Herkunft und Religion, welchen Standes, Geschlechts
oder Alters sie sind. Und dass wir mit ihnen
unbedingt für unsere Demokratie einstehen.
Musikalisch wird die Veranstaltung von der Dachauer
Knabenkapelle umrahmt. Den Umzug werden die Trommler*innen
der Münchner Ruhestörung anführen. (mehr)
Ort:
Ernst-Reuter-Platz Dachau mit Umzug durch die Straßen von
Dachau-Ost
09. Februar 2026, 19:30 Uhr Kein Land in Sicht? Gaza zwischen
Besatzung, Lesung und Krieg Lesung und Vortrag mit
Bildern
Johannes
Zang (Jg. 1964) hat fast 10 Jahre in Israel und Palästina
gelebt und als Zitronenpflücker, Musiklehrer, Journalist und
Reiseleiter gearbeitet. Er wird Meilensteine des seit 1882
schwelenden Konflikts aufzeigen, Passagen aus seinem neuen
Buch lesen und über die aktuelle Lage informieren. Immer
wiederkehrende Begriffe der Berichterstattung wie etwa Hamas
– Fatah – Likud – nationalreligiöses Lager – Nakba –
Siedlungen - From the river to the sea – Ultraorthodoxe –
„israelische Araber“ werden ebenso erklärt.
Zang beleuchtet Leerstellen der
deutschen Berichterstattung ebenso wie das israelische und
palästinensische Friedens- und Menschenrechtslager sowie
Pläne von Israelis oder Palästinensern für den Tag X nach
dem Krieg. Sein aktuelles Buch "Kein Land in Sicht?" Ist
ebenso an diesem Abend erhältlich wie frühere Bücher. (mehr)
11. Februar
2026, 19:00 Uhr Innere Sicherheit? Halt finden in sich
selbst
Halt
finden in sich selbst. - wie geht das? Vortrag und Gespräch
mit der Psychotherapeutin Maria Bliklen und der
Sozialpädagogin Prof. Dr. Martina Ortner.
Die Online-Veranstaltungsreihe der
Domberg-Akademie zum
Saisonthema "Sicher ist sicher? Wie mit Bedrohungen umgehen
und Vertrauen finden" greift verschiedene Perspektiven von
Sicherheit und Unsicherheit auf.
Was gibt uns das Gefühl von Sicherheit? Was trägt und hält,
wenn nichts mehr hält und trägt? Was braucht es im inneren
System, gerade in Krisen und bei äußeren Belastungen aus
psychologischer und sozialphilosophischer Sicht?
Innere Sicherheit - nicht als Frage nach Überwachungskameras
und Aufrüstung, sondern als das persönliche, subjektive
Erleben von Gehalten- oder Getragensein - spielt eine
zentrale Rolle für alles, was menschliches Leben lebenswert
macht: von persönlicher Entwicklung und Selbstverwirklichung
bis zu gelingenden Beziehungen und gesellschaftlichem
Engagement. Für Menschen, die sich selbst oder anderen in
unsicheren, krisenhaften Zeiten hilfreich zur Seite stehen
möchten, stellt sich die Frage, wie Stabilität von innen
heraus entstehen kann: als Ressource, die nicht nur
individuelle mentale Gesundheit schützt, sondern auch einen
konstruktiven gesellschaftlichen Umgang mit
Herausforderungen und Bedrohungen ermöglicht.
An diesem Abend fragen wir in Vortrag und Gespräch, was
"innere Sicherheit" in diesem Sinn eigentlich ist? Was nach
Stand psychologischer Forschung, aber auch aus
(sozial-)pädagogischer und therapeutischer Erfahrung,
Menschen wirklich Sicherheit gibt, auch wenn äußere
Sicherheiten ins Wanken geraten? Welche politischen
Implikationen das haben kann - und wie wir letztlich im
Vertrauen wachsen können in Beziehung mit uns selbst und mit
anderen? (mehr)
REFERENTINNEN: Maria Bliklen, Heilpraktikerin für
Psychotherapie in freier Praxis in Erlangen & Leitung des
systemisch-humanistischen Weiterbildungsinstituts "Mariposa
- Sicher, wirksam & kompetent in die Praxis" Prof. Dr. Martina Ortner, OTH Regensburg
15. Februar 2026, 15:00 Uhr
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Eine Nachbetrachtung
Wie
in den letzten Jahren wollen wir unmittelbar nach der
Münchner Sicherheitskonferenz
(13.-15.02.2026) mit Teilnehmenden die Konferenz aus
deutscher Perspektive bewerten. Auf dem Podium diskutieren
wir die herausragenden Themen der diesjährigen
Sicherheitskonferenz. (mehr)
Mit:
Dr. Nicole Koenig, Head of Policy, Münchner
Sicherheitskonferenz (MSC), Expertin für EU-Außen- und
Sicherheitspolitik und deutsch-französische
Sicherheitszusammenarbeit
Sara Nanni, Sicherheitspolitische Sprecherin der
Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Bundestag, Obfrau im
Verteidigungsausschuss Jeffrey Rathke, President American-German Institute
at the Johns Hopkins University in Washington, DC
Helga Schmidt (angefragt), ARD Studioleiterin Hörfunk
Brüssel
Moderation: Birgit Frank,Journalistin und
Moderatorin im Bayerischen Rundfunk
Ort: München, PresseClub, Marienplatz 22
16. Februar 2026, 18:00 Uhr Es geht auch anders! Migration in
Gegenwart und Zukunft # Erinnern
im
Gespräch mit Mamad Mohamad, Geschäftsführer Landesnetzwerk
Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.
Zum thematischen Hintergrund der Reihe:
Grenzen töten, Menschen werden kriminalisiert, Kommunen sind
überfordert – das Thema Migration ist viel diskutiert und es
gibt viele Herausforderungen. Häufig ist die Debatte sehr
polarisiert und wird von rechts vereinnahmt. Viele
Missstände, wie die Folgen der Klimakatastrophe und des
demographischen Wandels, prekäre Wohnsituationen und Fragen
zu Arbeit und Mobilität betreffen alle Menschen in unserer
Gesellschaft – nicht nur Migrant*innen. Wir möchten
gegenwärtige Krisen im Hinblick auf Alternativen
diskutieren. Unser Blick soll zeigen, wie es gehen könnte
und bereits an vielen Orten geht.
Wir möchten restriktiven Migrationspolitiken und rechten
Diskursen konkrete Visionen einer solidarischen Gesellschaft
entgegensetzen. Welche Zukunftsvisionen, welche Ideen,
welche Praxisbeispiele für eine menschenrechtsorientierte
Migrations- und Asylpolitik gibt es? Wie kann eine Welt
aussehen, in der Migration nicht kriminalisiert, sondern als
globale gesellschaftliche Realität anerkannt wird? Welche
Ideen für ein menschenwürdiges Wohnen und Arbeiten von
(geflüchteten) Menschen und für solidarisches Miteinander
gibt es? Wie können wir in Zukunft zusammenleben? In
jeder Veranstaltung dieser Reihe sprechen wir zu einem Thema
mit einer Expert*in, die uns zeigt, wie es anders geht.
(mehr)
Zum Experten: Mamad Mohamad hat das Landesnetzwerk
Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. 2008 selbst
mitgegründet und ist Geschäftsführer des Netzwerkes. 1996
ist er im Alter von gerade einmal 16 Jahren von Syrien nach
Deutschland geflohen – alleine. Über den Königsteiner
Schlüssel, der Geflüchtete den einzelnen Bundesländern in
Deutschland zuweist, kam er nach Sachsen-Anhalt. Seitdem
lebt er in Halle. Im letzten Jahr ist Mohamad den Grünen
beigetreten – nach eigenen Worten, um dazu beizutragen, dass
Menschen mit Migrationsgeschichte stärker in der Politik
vertreten sind.
Moderation:
Geraldine Mormin, Bildungsreferentin der
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt
20. Februar
2026, 19:00 Uhr Nach der MSC 2026: zur geopolitischen
Lage und den Perspektiven für Frieden und Sicherheit in
Europa
In
der Woche nach der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 laden
wir zur Reflexion und Analyse der aktuellen geopolitischen
Lage mit Dr. Frank Umbach ein.
Die Online-Veranstaltungsreihe der Domberg-Akademie zum Saisonthema "Sicher
ist sicher? Wie mit Bedrohungen umgehen und Vertrauen
finden“ greift verschiedene Perspektiven von Sicherheit und
Unsicherheit auf.
Die Münchner Sicherheitskonferenz zählt zu den bedeutendsten
internationalen Foren für sicherheitspolitische Fragen. Im
direkten Anschluss an dieses hochrangige Treffen wollen wir
die dort erkennbaren Trends aufgreifen und im Kontext der
gegenwärtigen geopolitischen Herausforderungen diskutieren.
Dr. Frank Umbach wird uns dabei zunächst seine Einschätzung
der sicherheitspolitischen Lage Europas vorstellen und
Einblicke in die zentralen Ergebnisse der Konferenz geben.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei Fragen von
höchster Aktualität: Welche zentralen Herausforderungen für
die europäische Sicherheit zeichnen sich ab? Wie lässt sich
langfristig Frieden und Sicherheit in Europa sichern? Welche
Rolle spielen unterschiedliche Sicherheitskonzepte und
-strategien in der aktuellen Debatte?
Im Anschluss an den Impulsvortrag werden wir gemeinsam mit
den Teilnehmenden ausgewählte Aspekte vertiefen und
diskutieren. Dabei ist Raum für Ihre Fragen und für einen
offenen Austausch über die drängenden sicherheitspolitischen
Herausforderungen unserer Zeit. (mehr)
Dr. Frank Umbach ist Forschungsleiter des
Europäischen Cluster für Klima-, Energie- und
Ressourcensicherheit (EUCERS). Seine Forschungsschwerpunkte
liegen im Bereich der Klimasicherheit, Energiesicherheit und
Resourcensicherheit.
22. Februar 2026, 10:00 Uhr 83. Todestag von Sophie Scholl,
Hans Scholl und Christoph Probst
Am
22. Februar 1943 ermordete die NS-Justiz im Gefängnis
München-Stadelheim unmittelbar hintereinander mit dem
Fallbeil Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst.
Die drei jungen Erwachsenen gehörten zum Kern des
studentischen Widerstandskreises Weiße Rose, der ab Frühjahr
1942 mit Flugblättern und anderen Aktionen zum Sturz des
NS-Regimes aufgerufen hatte. Wir erinnern zum 83. Todestag
an ihren mutigen Widerstand und lassen sie gewissermaßen
selbst zu Wort kommen. Die aus dem Bayerischen Rundfunk
bekannte Sprecherin Julia Cortis trägt aus ihren Briefen
vor. Die junge Sängerin Helena Huber trägt Lieder vor, die
für die drei von besonderer Bedeutung waren, begleitet von
Franz Wich. Die Predigt übernimmt an diesem ersten Sonntag
in der Passionszeit Oberkirchenrat Thomas Prieto Peral,
Regionalbischof im Kirchenkreis Schwaben-Altbayern der
Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die liturgische
Leitung liegt bei Kirchenrat Björn Mensing von der
Versöhnungskirche. Katharina Versluis-Probst, eine
Enkeltochter von Christoph Probst, reist aus den
Niederlanden an und spricht über sein Vermächtnis für die
Familie. Marlene Anwender (18), Schülerin des Münchner
Sophie-Scholl-Gymnasiums, sagt, was die Namensgeberin ihrer
Schule heute für sie bedeutet.
Der öffentliche Gottesdienst wird von 10.05 Uhr bis 11.00
Uhr live vom Deutschlandfunk (DLF) übertragen. Vor Ort wird
der Gottesdienst dann noch mit einer Abendmahlsfeier
fortgesetzt. Die Plätze im beheizten Gesprächsraum, der
"Winterkirche" der Versöhnungskirche, bitte bis 9.50 Uhr
einnehmen. (mehr)
Ort: Evangelische
Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und live im
DLF
22. Februar
2026, 15:00 Uhr Kreuzweg zum KZ-Friedhof am Leitenberg
Auf
dem Weg zum KZ-Friedhof am Leitenberg ist 1963 zusammen mit
der Kapelle Regina Pacis (Königin des Friedens) ein Kreuzweg
errichtet worden. Die Andacht mit ausgewählten Stationen
nimmt die Schicksale von Häftlingen aus dem
Konzentrationslager Dachau in den Blick und stellt sie in
den Zusammenhang mit dem Leidensweg Jesu. Sie will so einen
etwas anderen Blick auf die beginnende Fastenzeit werfen. (mehr)
Ort: Leitenberg,
Dachau-Etzenhausen, Treffpunkt am Parkplatz
23. Februar 2016, 18:00 Uhr Innere Sicherheit neu denken:
demokratische Polizeikritik zwischen Reform und Überwindung
Die
Veranstaltung beleuchtet kritisch die Rolle der Polizei in
der demokratischen Gesellschaft, diskutiert Probleme
aktueller Polizeipraxis, Möglichkeiten von Reform bis
Überwindung sowie denkbare Alternativen zu repressiven
Sicherheitsstrukturen und fragt, wie innere Sicherheit
gerecht und inklusiv gestaltet werden kann.
Die Online-Veranstaltungsreihe der
Domberg-Akademie zum
Saisonthema "Sicher ist sicher? Wie mit Bedrohungen umgehen
und Vertrauen finden“ greift verschiedene Perspektiven von
Sicherheit und Unsicherheit auf.
Die Polizei gilt vielen als zentrale Institution zur
Gewährleistung innerer Sicherheit und verfügt über das
(inner-)staatliche Gewaltmonopol. Doch während einige
Menschen in ihr eine schützende Instanz sehen, erleben
andere sie als Bedrohung oder als Quelle von
Diskriminierung. Zahlreiche Skandale - etwa das
Ermittlungsversagen im Zusammenhang mit dem sogenannten
NSU-Komplex, rechtsextreme Verstrickungen innerhalb der
Polizei oder übermäßige Polizeigewalt - haben die
sozialwissenschaftliche Debatte darüber verschärft, welche
Rolle diese Institution in einer demokratischen Gesellschaft
spielen kann und sollte.
Mit Prof. Dr. Daniel Loick und Marie-Theres Piening greifen
wir diese Diskussion auf: Es wird erörtert, wie die Polizei
reformiert werden kann oder ob tiefgreifendere Veränderungen
notwendig sind, die über Reformen hinausgehen:
Welche Probleme zeigen sich in der aktuellen Polizeipraxis?
Wessen Sicherheit wird durch polizeiliches Handeln
geschützt? Wie können bestehende Strukturen weiterentwickelt
werden, um Vertrauen in einer vielfältigen Gesellschaft zu
stärken? Welche Alternativen zu repressiven
Sicherheitsstrukturen sind denkbar, und wie können
Sicherheit, Gerechtigkeit und soziale Teilhabe jenseits
polizeilicher Kontrolle gestaltet werden?
Gemeinsam erkunden wir, wie innere Sicherheit in unserer
Gesellschaft demokratisch und gerecht gestaltet werden
könnte. (mehr)
Prof. Dr. Daniel Loick ist Associate Professor für
Politische Philosophie und Sozialphilosophie an der
Universität Amsterdam. Seine Forschungsschwerpunkte liegen
im Bereich der Sozialphilosophie und politische Philosophie.
Insbesondere beschäftigt er sich mit Kritiken der
Staatsgewalt sowie Politiken der Lebensform und
Gegen-Gemeinschaften.
Marie-Theres Piening hat Gesellschaftstheorie an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert und arbeitet
seit 2019 als Soziologin. Ihre Forschungsinteressen bewegen
sich zwischen politischer Soziologie und kritischer
Kriminologie. Aktuell forscht sie an der Goethe-Universität
Frankfurt am Main zu Kontrolle der Polizei und Kritik der
Staatsgewalt.
Die Frauen in
Schwarz und Aktive für einen Gerechten Frieden in
Nahost halten ihre Mahnwachen weiter an jedem 2. und
4. Freitag im Monat ab (mehr).
Die nächsten Termine sind:
13.02., 13:00 – 14:00 Uhr, Barer Str.
40 (vor der Pinakothek der Moderne), München
27.02., 13:00 – 14:00 Uhr,
Viktualienmarkt, Prälat-Miller-Weg,
München
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
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